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Schmelzklebstoffsysteme mit schneller Haftfestigkeit

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Schmelzklebstoffe (nicht reaktiv oder reaktiv) sind bei Raumtemperatur fest und verflüssigen sich, wenn sie erwärmt werden. Sie werden unter hohen Temperaturen aufgetragen und verfestigen sich bzw. kristallisieren beim Abkühlen, um eine Klebeverbindung zu bilden, die schnell eine beträchtliche Haftfestigkeit entwickelt. Bei reaktiven Polyurethan-Schmelzklebstoffen werden zusätzlich chemische Bindungen gebildet.

Nicht reaktive Polyurethan-Schmelzklebstoffe auf Basis der Desmomelt® Reihe können als Vlies, als Folie oder in Pulverform verarbeitet werden. Sie kommen vorwiegend in der Schuh- und Textilindustrie zum Einsatz. Reaktive Polyurethan-Schmelzklebstoffe werden durch eine Reaktion zwischen Polyolen und Isocyanaten (hauptsächlich monomere MDI) hergestellt, was NCO-Prepolymere mit einem typischen NCO-Restgehalt von 2–5 % ergibt. Nach dem Heißauftrag in der geschmolzenen Phase entsteht die Anfangsfestigkeit durch Verfestigung und Kristallisation. Die freien NCO-Gruppen vernetzen sich dann mit Feuchtigkeit aus der Umgebungsluft, was eine ausgezeichnete Wärmeform- und Chemikalienbeständigkeit der Klebefuge zur Folge hat.

Gebräuchliche Rohstoffe für reaktive Polyurethan-Schmelzklebstoffe sind monomere Desmodur® MDI-Typen, Baycoll® Polyester, Desmophen® Polyester und Desmophen® Polyether.
Zu den typischen Anwendungen gehören Klebstoffe für Holz und Möbel, Automobil- und Transportlösungen, Buchbinderei, Textilien, Schuhe und Elektronik.

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Polyisocyanate und Prepolymere
Harze-Polyole

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