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Workshop von Covestro und Architects‘ Journal (AJ): eine Vision für die Gebäude der Zukunft

Passionierte Architekten, Wissenschaftler und Ingenieure, die von Covestro und dem AJ ausgewählt wurden, erörterten in einem Workshop die vielen Trends, die die Entwicklung des Bausektors hin zu einem Kreislaufwirtschaftsmodell vorantreiben. Die Ergebnisse werden nun in der auf das jährliche AJ Summit 2021 folgenden Publikation vorgestellt.

Gebäude: Teil des Problems, Teil der Lösung

Die Herausforderungen unserer Zeit sind enorm. Während die natürlichen Ressourcen immer weiter aufgebraucht werden, wächst die Weltbevölkerung und immer mehr Menschen entscheiden sich für ein Leben in der Stadt. Gleichzeitig kämpft die Menschheit mit den Auswirkungen des Klimawandels. Vor diesem Hintergrund war die Verwirklichung eines nachhaltigeren Lebensmodells und einer echten Kreislaufwirtschaft noch nie so dringend wie heute.  

Um zum Artikel des Architects’ Journal zu gelangen, bitte hier klicken 

In Anbetracht der Tatsache, dass Gebäude für 40 Prozent des weltweiten Energieverbrauchs verantwortlich sind und mehr als ein Drittel aller Treibhausgase verursachen, werden Bau- und Nachrüstsektor eine entscheidende Rolle bei der Suche nach nachhaltigen Lösungen für das kommende Jahrzehnt spielen.

Workshop für Architekten und Bauherren, veranstaltet von Covestro und dem Architects’ Journal (AJ)

Die oben angesprochenen, zusammenspielenden Dilemmata führen dazu, dass Planer und Bauherren im Wohn-, Gewerbe- und Industriebereich ihre Branche im Sinne der Kreislaufwirtschaft neu erfinden müssen. Es müssen neue alltägliche Arbeitspraktiken entwickelt werden, die die Vorteile digitaler Technologien nutzen, weniger Ressourcen verbrauchen, vorhandene Materialien in größerem Maße wiederverwenden, weniger Energie verbrauchen und einen geringeren CO₂-Fußabdruck aufweisen. 

Covestro hat sich mit dem AJ, einer in London ansässigen Zeitschrift für Architektur, zusammengetan, um im Vorfeld des AJ Summit 2021 einen Workshop für Architekten, Ingenieure und Wissenschaftler zu veranstalten. 26 geladene Teilnehmer befassten sich mit den 120 Mikrotrends, die Covestro 2020 in Studien mit mehreren Architekturhochschulen identifiziert hat. Die ausgewählten Teilnehmer kamen aus Unternehmen unterschiedlichster Größe und sind Experten für Wohnungs-, Gewerbe- und Industriebau. Die meisten Teilnehmer hatten bereits Erfahrung mit Nachhaltigkeits- und/oder Kreislaufwirtschaftskonzepten für das Bauwesen. 

Passionierte Architekten, Wissenschaftler und Bauherren finden neue Wege zur Verringerung des CO₂-Fußabdrucks im Bausektor.

Visionen für nachhaltigere Gebäude

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Erkenntnisse aus dem Workshop: Materialumwandlung ist der Schlüssel zur Reduzierung des CO₂-Fußabdrucks

Nach einer strukturierten Methodik konzentrierten sich die Workshop-Teilnehmer auf die Materialumwandlung als einem der vielversprechendsten Wege zur Verringerung des CO₂-Fußabdrucks beim Bauen und Nachrüsten.  

Im Rahmen dieser Bemühungen entwickelt Covestro noch effizientere Rohstoffe für den Einsatz in Dämmplatten, Sandwichpaneelen und vorgefertigten Gebäudewänden. Unsere Hartschäume Baymer®, Desmodur® und Desmophen® aus Polyurethan (PUR) und Polyisocyanat (PIR) reduzieren Emissionen und erhöhen die Energieeffizienz. Durch gasgefüllte Mikroporen erreicht die Dämmung eine um 30 bis 50 Prozent bessere Wärmeleistung als Glaswolle, Steinwolle oder Polystyrol.  

Ein wichtiger Vorteil aus ökologischer Sicht ist, dass Dämmstoffe aus PUR und PIR über den gesamten Lebenszyklus schätzungsweise 70 Mal mehr Energie einsparen, als bei ihrer Herstellung verbraucht wurde. Und eine nachgerüstete Gewerbeimmobilie in Deutschland erreichte kürzlich mit Hilfe unserer Schaumstofflösungen sogar einen um 80 Prozent gesenkten Energieverbrauch. 

Darüber hinaus ist der Polyurethan-Rohstoff Methylendiphenyldiisocyanat (MDI) aus zwei eigenen Anlagen von Covestro jetzt mit der Massenbilanz-Zertifizierung ISCC Plus des „International Sustainability and Carbon Certification“-Systems erhältlich. Das bedeutet, dass erneuerbare Rohstoffe für Dämmstoffe aus Polyurethan-Hartschaum aus beiden Anlagen verwendet werden können. Das Endprodukt hat die gleiche Qualität wie ein Schaumstoff auf rein fossiler Basis. Diese Initiative ist Teil der Bemühungen bei Covestro, den Übergang zu einer kreislauforientierten Wirtschaft durch schrittweise Umstellung auf erneuerbare Rohstoffquellen entlang der gesamten Wertschöpfungskette stärker zu forcieren.

„Der Workshop mit Covestro hilft dabei, Transparenz über den zukünftigen Weg der Materialien in der Bauindustrie zu schaffen. Covestro bietet Polyurethan-Schaum mit ausgezeichneten Dämmeigenschaften und unterstützt einen nachhaltigeren Weg zur Reduzierung der CO₂-Emissionen von Gebäuden. Der Ersatz fossiler Rohstoffe durch alternative Rohstoffe und die Verbesserung der Kreislaufwirtschaft sind klare Ziele des Unternehmens. Im kommenden Jahrzehnt der nachhaltigen Stadtentwicklung eröffnen Materialien von Covestro neue Möglichkeiten als Material der Wahl für Gebäudelösungen.“

Eckard Foltin

Foresight Manager, Foltin Future Consulting

Innovationen von Covestro: CO2 als Rohstoff für die Dämmung

In Zukunft könnte die Dämmung aus Polyurethan-Hartschaum noch nachhaltiger werden. In Zusammenarbeit mit Industriepartnern hat Covestro die Verwendung von CO2 als chemischem Baustein in einem Vorprodukt für Dämmschaum erforscht. Einen Teil der fossilen Bestandteile von Dämmstoffen durch CO2 zu ersetzen, ist ein großer Schritt vorwärts bei der Schließung des Kohlenstoffkreislaufs und der Anwendung der Prinzipien der Kreislaufwirtschaft im Bausektor.  

Für weitere Informationen zu Innovationen von Covestro im Bausektor nehmen Sie bitte Kontakt mit unserem Team auf. 

Wesentliche Vorteile

  • Für Flachdächer geeignet:  Die leckagefreie Polyurethan-Dämmung ist begehbar, ohne dass dadurch Wasseransammlungen entstehen.
  • Ressourcenschonend:  Dämmung aus PUR/PIR spart 70 Mal mehr Energie ein, als für die Herstellung verbraucht wurde.
  • Leistungsstark:  Dämmstoffe aus Polyurethan-Schaum isolieren um 30 bis 50 % besser als Steinwolle oder Polystyrol.
  • Strapazierfähig und langlebig:  Hartschaum ist wartungsarm und beständig gegen Wetter, Chemikalien und UV-Licht.
  • Einfache Installation:  Die ebenso leichten wie dünnen Paneele ermöglichen einen schnellen Zuschnitt vor Ort in jede Form.

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