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Alles Mikroplastik ist ein Polymer – aber nicht alle Polymere sind Mikroplastik

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Die Mehrheit der Menschen strebt danach umweltfreundlicher zu handeln und zu leben. Wie in jedem Alltagsbereich der Verbraucher von heute verlangen diese auch bei Kosmetika nachhaltige Produkte. Eine sichere Anwendung wird vorausgesetzt – nicht nur auf der Haut oder den Haaren, sondern auch im Hinblick auf die Umwelt.

Hier kommen Flüssigpolymere ins Spiel: Im Gegensatz zu festen Polymeren (z. B. Mikroplastik), die sich ablagern und ein Umweltrisiko darstellen können, sind einige Flüssigpolymere, wie z. B. Polyurethane (PU), biologisch abbaubar. Damit sind sie sowohl für Hersteller als auch für Verbraucher eine Alternative für umweltfreundlichere Kosmetika.
Flüssige Polyurethane weisen neben ihrem Einsatz als hochleistungsfähige Rohstoffe in der Kosmetik noch weitere Vorteile auf. Denn sie verfügen außerdem über eine bessere Umweltverträglichkeit, da sie aufgrund ihrer chemischen Struktur biologisch abbaubar sind. So ist das Ende ihres Lebenszyklus gleichzeitig der Anfang für etwas Neues: Flüssigpolymere wie Polyurethane, die in einem morgens aufgetragenen Haarstylingprodukt enthalten sind, werden nach Gebrauch, z. B. nach dem Ausspülen der Haare am Ende des Tages, einfach abgebaut, sobald sie in die Umwelt gelangen.

Flüssiges Polyurethan: viele Vorteile für Umwelt und Leistung

Leider bestehen noch immer große Wissens- und Informationslücken bezüglich der biologischen Abbaubarkeit von Polymeren. Die Annahme, dass alle Polymere Mikroplastik sind, ist irreführend und zudem technisch nicht korrekt. Nicht selten werden alle synthetischen Polymere stark verallgemeinernd als nicht abbaubares Mikroplastik und damit als umweltschädlich eingestuft.
Laut der aktuellen Definition von Mikroplastik der Europäischen Agentur für chemische Stoffe (ECHA) gehören einige Flüssigpolymere wie Polyurethane jedoch nicht in diese Kategorie. Tatsächlich erfüllen einige unserer flüssigen PU-Filmbildner die OECD-Norm 301 für biologische Abbaubarkeit. Dank ihrer chemischen und molekularen Eigenschaften werden flüssige Polyurethane im Wasser durch Mikroorganismen biologisch zu Kohlendioxid, Wasser und Mineralsalzen abgebaut. Ihr Kohlenstoffgehalt und andere Bestandteile gelangen so wieder in den biologischen Kreislauf, was wiederum den Grundsätzen einer nachhaltigen Kreislaufwirtschaft entspricht

Herausforderung angenommen: hochleistungsfähige und biologisch abbaubare Produkte

Flüssigpolymere wie Polyurethane werden in der Kosmetikindustrie für Haarstylingprodukte, in Farbkosmetika oder in Sonnenschutzprodukten verwendet. Wie alle anderen kosmetischen Inhaltsstoffe gelangen diese Polymere ins Wasser: entweder mit dem Abwasser in eine Kläranlage oder in einigen Fällen auch direkt in den natürlichen Wasserkreislauf. Aufgrund des veränderten Umweltbewusstseins von Verbrauchern und der wachsenden Nachfrage nach biologisch abbaubaren Produkten, die gleichzeitig optimale Eigenschaften bieten, steht die Kosmetikindustrie daher vor großen Herausforderungen. Unsere flüssigen PU-Filmbildner bieten beides, hervorragende Leistung und biologische Abbaubarkeit, und sind damit sowohl eine umweltfreundlichere Lösung für Kosmetikhersteller als auch eine nachhaltigere Wahl für Verbraucher.

Wesentliche Vorteile

  • Biologisch abbaubar: Einige Polyurethane können innerhalb von 28 Tagen bis zu 60 % biologisch abgebaut werden (OECD 301).
  • Nachhaltig: Die flüssigen Polyurethanfilmbildner aus der Produktfamilie Baycusan® sind nicht persistent, d. h. sie lagern sich nicht in der Umwelt ab.
  • Hohe Leistung: Flüssige Polyurethanfilmbildner aus der Produktfamilie Baycusan® bieten beides, hohe Leistung und eine bessere Umweltverträglichkeit.
Produktbroschüre (EN)
Kosmetika und Hygieneartikel: Abbaubarkeit als Schlüssel
SÖFW Journal: Die Zukunft synthetischer Polymere in der Kosmetik

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