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Nachhaltigere Textilfasern schaffen mit CO₂

Covestro hat bereits bewiesen, wie Kohlendioxid (CO₂) für die Produktion von weichem Polyurethanschaum für Matratzen und Polstermöbel eingesetzt werden kann. Mit Blick auf diesen Erfolg widmen wir uns nun mit voller Aufmerksamkeit einem weiteren Meilenstein zu: elastische Textilfasern nachhaltiger zu machen.
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Den Konsortien zweier öffentlich geförderter Forschungsprojekte vom Europäischen Institut für Innovation und Technologie (EIT) ist es gelungen, ein Verfahren zum Schmelzspinnen von thermoplastischen Polyurethanen (TPU) auf cardyon®-Basis zu entwickeln und zu testen. Covestro hat in enger Zusammenarbeit mit akademischen Prozessforschern und Textilherstellern an der Entwicklung von Materialien und Verarbeitungsmethoden für elastische Garne gearbeitet, die eine geringere Umweltbelastung aufweisen, ohne dabei Abstriche bei der Qualität zu machen. Ein wichtiger Partner hierbei ist die deutsche Marke FALKE, die bereits Prototypen der neuartigen elastischen Garne in industriellen Strickmaschinen verarbeitet hat. Unsere Partner in der Textilindustrie beabsichtigen, die neuartigen elastischen Garne für ein breites Spektrum von Textilanwendungen wie Socken, medizinische Textilien (zur Kompression), aber auch technische Textilien zu verwenden. Wenn der Schmelzspinnprozess erst industrialisiert ist, könnten elastische Garne aus cardyon®-basiertem TPU eine nachhaltigere Alternative zu herkömmlichen elastischen Garnen werden.

Ein nachhaltiger Produktionsprozess

Unsere Lösung ist ein elastisches Garn aus cardyon®-basiertem TPU.
 
CO₂ als alternativem Rohstoff, der fossile Ressourcen in der Polyol Produktion teilweise ersetzt, nutzen wir neuartige, effiziente Technologien zur Herstellung einer nachhaltigeren TPU-Lösung. Dieses auf cardyon® basierende TPU zeigt bereits jetzt attraktive Materialeigenschaften, die es für die Verwendung in elastischen Filamenten geradezu prädestinieren.
 
In diesem Fall kommt ein Schmelzspinnverfahren zum Einsatz, dessen Entwicklung im technischen Maßstab bereits weit fortgeschritten ist. Beim Schmelzspinnverfahren wird das cardyon®-basierte TPU aufgeschmolzen, zu feinen Fäden gepresst und anschließend zu einem Garn aus Endlosfilamenten verarbeitet. Im Gegensatz zum Trockenspinnen werden beim Schmelzspinnverfahren keine großen Mengen an Lösungsmitteln benötigt.
 
Das Ergebnis ist ein elastisches Garn, das schon in naher Zukunft eine nachhaltigere Alternative zu herkömmlichen elastischen Garnen darstellen könnte.

Unser Ziel ist es, im Rahmen eines Kreislaufwirtschaftsprozesses CO₂ bei immer mehr Anwendungen einsetzen zu können und so fossile Ressourcen einzusparen

Dr. Markus Steilemann

CEO von Covestro

Entwicklungspartner zeigen bereits Interesse

Elastische Garne aus cardyon®-basierten TPU eignen sich für Textilgewebe. Marktvorreiter aus verschiedenen Bereichen der Textilindustrie haben bereits Prototypen von cardyon®-basierten TPU-Filamenten getestet und unter anderem zu Garnen, Socken, Kompressionsverbänden und Kleintextilien für die Wäscheverarbeitung verarbeitet.
 
Sobald der Schmelzspinnprozess für cardyon®-basierte TPU-Filamente industrialisiert ist, können standardisierte Qualitäten der neuartigen elastischen Garne validiert und deren Einsatz in Herstellungsprozessen von Textilien getestet werden. Anschließend kann diese nachhaltigere Alternative zu herkömmlichen elastischen Garnen kommerzialisiert und auf dem Markt angeboten werden.

Wesentliche Vorteile

  • cardyon®-basierte TPU Garne können mit Hilfe des nachhaltigeren Schmelzspinnverfahren hergestellt werden, statt mit dem herkömmlichen Trockenspinnverfahren.
  • cardyon®-basierte TPU Garne haben das Potenzial, in vielen Textilanwendungen zum Einsatz zu kommen.

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