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Elastische Textilfasern mit Kohlendioxid

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Covestro hat bereits bewiesen, wie Kohlendioxid (CO2) für die Produktion von weichem Polyurethanschaum für Matratzen und Polstermöbel eingesetzt werden kann. Aufgrund dieses Erfolgs wenden wir unsere Aufmerksamkeit einem anderen Meilenstein zu: Elastische Textilfasern nachhaltiger zu machen.

Zwei Forschungsprojekte waren bei der Herstellung von elastischen Textilfasern erfolgreich, die CO2 enthalten und Rohöl als Rohstoff teilweise ersetzen. Covestro arbeitet mit Partneruniversitäten und verschiedenen Textilherstellern an der Entwicklung eines industriellen Produktionsprozesses und arbeitet an der Marktreife der innovativen Fasern. Diese können beispielsweise für Strümpfe und medizinische Textilien eingesetzt werden und konventionelle elastische Fasern auf der Basis von Rohöl ersetzen. Die Elastikfasern werden mit cardyon® hergestellt, einem chemischen Baustein, der teilweise aus CO2 statt aus Öl besteht.

Nachhaltiger Produktionsprozess

Die Fasern bestehen aus einem auf cardyon® basierenden thermoplastischen Polyurethan (TPU) und werden mittels des so genannten Schmelzspinnverfahrens hergestellt. Dabei wird das TPU geschmolzen, in sehr feine Fäden gepresst und schließlich zu einem Garn aus Endlosfasern verarbeitet. Im Gegensatz zum Trockenspinnverfahren, das zur Herstellung von konventionellen elastischen Synthetikfasern verwandt wird, entfällt beim Schmelzspinnverfahren der Bedarf an umweltschädlichen Lösungsmitteln. Ein neues chemisches Verfahren ermöglicht die Aufnahme von Kohlendioxid in das Grundmaterial der Fasern. Mit CO2 als alternativem Rohstoff, einem lösemittelfreien Spinnverfahren und einer vermutlich geringeren CO2-Bilanz könnte der CO2 -haltige Werkstoff schon bald zu einer nachhaltigen Alternative zu konventionellen Elastikfasern werden.

Unser Ziel ist der Einsatz von CO2 bei immer mehr Anwendungen im Rahmen eines Kreislaufwirtschaftsprozesses und das Einsparen von Rohöl.

Dr. Markus Steilemann

CEO von Covestro

Entwicklungspartner zeigen Interesse

CO2 -haltige TPU-Fasern können in Textilgeweben verwendet werden. Erste Unternehmen aus den Bereichen Textil- und Medizinentwicklung haben die Fasern bereits getestet und zu Garnen, Strümpfen, Kompressionsschläuchen und Klebebändern verarbeitet.

Ziel der Markteinführung von CO2 -haltigen Textilien ist die Förderung eines Werkstoffzyklus in der Textil- und Bekleidungsindustrie, der auf nachhaltigen Ressourcen basiert.

  • Fasern mit integriertem CO2 können nachhaltiger und umweltfreundlicher produziert werden, als vergleichbare, im Trockenspinnverfahren hergestellte Fasern.
  • Die Eigenschaften von TPU-Fasern mit integriertem CO2 sind für den Einsatz in vielen Textilanwendungen gut geeignet.

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