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Fallstudie

3D-Druck für Elektronik mit Arnite® T AM1210 (P) PBT

Dank dem Pulver Arnite® T AM1210 (P) können Hersteller nun elektrische und elektronische Bauteile 3D-drucken, und dabei wie gewohnt PBT verwenden, das auch im herkömmlichen Spritzgussverfahren eingesetzt wird. Die additive Fertigung ermöglicht weniger Materialverschwendung und senkt den Energieverbrauch und die Versandkosten von Anbietern elektronischer Bauteile für die Automobilindustrie.
Task

Ermöglicht den 3D-Druck elektronischer und elektrischer Bauteile

Additive Fertigung und 3D-Druck versetzen Auto- und Autoelektronikhersteller schon jetzt in die Lage, ihre Design- und Produktionsprozesse komplett neu zu denken. Nun ist es möglich, voll funktionstüchtige elektronische Prototypen, Ersatzteile für Endnutzer und Kleinserienkomponenten herzustellen, ohne teure Spritzgusstechniken verwenden zu müssen. Außerdem hat die additive Fertigung das Potential, Material zu sparen, den Energieverbrauch zu senken und Versandkosten zu reduzieren.

Polybutylenterephthalat (PBT) zeichnet sich durch seine guten Leistungen unter Einwirkung der unterschiedlichsten Temperaturen und in feuchten Umgebungen aus. Daher wird es häufig bei der Fertigung elektronischer Autoteile im traditionellen Spritzgussverfahren verwendet. Diesmal bestand unsere Aufgabe darin, Kunden einen Werkstoff anzubieten, der ihren Bedarf an 3D-gedruckten elektrischen und elektronischen Fahrzeugteilen deckt und sich für die industrielle Fertigung eignet.   

Dank unserer Zusammenarbeit mit Farsoon können wir unseren Kunden nun eine Lösung anbieten, die höhere Genauigkeit und Produktivität mit geringeren Kosten pro Bauteil verbindet.
In Kooperation mit Farsoon können wir Kunden helfen, in derselben Zeit mehr Teile zu drucken. Das führt zu geringeren Stückkosten, höherer Produktivität und größerer Genauigkeit. 
 

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Challenge

3D-druckbares Hochleistungsmaterial für Elektronikbauteile

Komponenten von Auto-, Industrie- und Leistungselektronik müssen eine Vielzahl von strengen mechanischen Anforderungen erfüllen, da sie direkten Einfluss auf die Sicherheit der Passagiere haben. Diese Bauteile müssen sowohl kurz- als auch langfristig hitzebeständig sein, damit es nicht zu Stromausfällen, Leckagen oder Kurzschlüssen kommt. 

Autosicherungskästen unterliegen besonderen Anforderungen an die verwendeten Materialien, weil sie die elektrischen und elektronischen Schaltkreise des Fahrzeugs vor den Elementen schützen und abschirmen und dabei den Strom regulieren sollen, der durch die Drähte zu jedem Bauteil fließt. Das Material, aus dem der Sicherungskasten besteht, muss darum über hervorragende elektrische und mechanische Eigenschaften verfügen und hohen und niedrigen Temperaturen gleichermaßen widerstehen.

Seit langem wird PBT gern beim traditionellen Spritzgießen elektronischer Bauteile eingesetzt. In unserem Fall mussten wir den richtigen Werkstoff für einen 3D-gedruckten Autosicherungskasten finden, der alle geforderten technischen Merkmale besitzt.
 

Das Pulver Arnite® T AM1210 (P) ermöglicht es unseren Kunden, die Eigenschaften von PBT in Farsoon SLS-3D-gedruckte elektronische Bauteile zu integrieren. Diese Kombination ist eine wichtige Grundlage für den Einsatz von Bauteilen in funktionalen und Serienanwendungen.

Dirk Simon

Managing Director,Farsoon Europe GmbH

Solution

SLS-3D-Druck von Farsoon trifft auf PBT: Arnite® T AM1210 (P)

Arnite® T AM1210 (P) ist ein PBT-Pulver, das speziell für 3D-Druckanwendungen mit selektiver Lasersinter-(SLS)-Technologie entwickelt wurde. Dank dieser innovativen Lösung können Elektronikbauteile nun mit demselben Werkstoff 3D-gedruckt werden, der bei der traditionellen Herstellung verwendet wird. Wir haben uns mit Farsoon Technologies, einem Experten in Sachen SLS-Druckertechnologie, zusammengetan, um eine integrierte Werkstoffverarbeitungslösung für einen Autosicherungskasten anbieten zu können. 

Die Kombination des Pulvers Arnite® T AM1210 (P) mit SLS-Technologie gibt Herstellern eine bewährte Lösung an die Hand, die für elektronische und elektrische Komponenten, die hohe thermische, di-elektrische und mechanische Anforderungen erfüllen müssen, hervorragend geeignet ist. 

Ohne großen Werkzeugbedarf können Bauteile und Prototypen, die in geringen Stückzahlen hergestellt werden, schneller und kosteneffektiver als mit herkömmlichen Techniken produziert werden. Materialverschwendung, Verarbeitungs- und Versandkosten werden reduziert. Das beweist einmal mehr, wie umfassende Werkstoffkenntnis den revolutionären Einsatz additiver Herstellungstechniken bei der Elektronik-Serienfertigung ermöglichen kann.
 

Das PBT-Pulver Arnite® T AM1210 (P) ist ein Werkstoff, den Werkstoffingenieure schon seit längerem kennen und gern verwenden. Die Serienreife dieses 3D-druckbaren Werkstoffs wurde von einem unabhängigen globalen Produktionsmarktführer schon extensiv unter Beweis gestellt.

Nirali Surati

Product Manager Solids,Covestro

Wesentliche Vorteile

  • PBT für 3D-Druck: 3D-druckbares Pulver hat die Vorzüge von PBT.
  • Effizient: 3D-Druck reduziert die Materialverschwendung, Versandkosten und Verarbeitungszeit.
  • Flexibel: Waren, die in geringen Stückzahlen produziert werden, und Ersatzteile können schnell und leicht hergestellt werden.
  • Kosteneffizient: Hochleistungskomponenten können ohne Werkzeugkosten gefertigt werden.
  • Integrierte Lösung: Wir verbinden unser 3D-druckbares PBT-Pulver mit der bewährten Druckertechnologie von Farsoon.

PBT kann nun für Automobil- und Industrieelektronik-Anwendungen 3D-gedruckt werden.

3D-Druck für PBT-Elektronikbauteile

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Broschüren

Arnite® T AM1210 (P)

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