Innovatoren für erneuerbare Energien

Was können wir aus der Vergangenheit lernen? Welche erprobten Innovationen nutzen wir, optimieren wir und entwickeln wir weiter? Und welchen Beitrag kann die chemische Industrie leisten, wenn es um die Umsetzung der Energiewende geht? In den heutigen Technologien, mit denen wir Energie gewinnen, steckt viel Potenzial
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Innovationen verbessern

Erneuerbare Energien sind nichts Neues – man hat sich schon vor geraumer Zeit mit ihnen beschäftigt. Nehmen wir als Beispiel die Wasserkraft: Das Wasserkraftwerk an den Niagarafällen wurde bereits 1896 gebaut. Windenergieprojekte gehen etwa auf dieselbe Zeit zurück. Moderne Windkraftanlagen entstanden in den 1980er-Jahren und wurden in den letzten 30 Jahren immer größer und effizienter. Genauso nimmt der Anteil der mittels Photovoltaik nutzbar gemachten Solarenergie an der Stromerzeugung durch die Entwicklung der angewandten Technologie stetig zu. Diese Entwicklung ist atemberaubend. Wenn wir die Nachhaltigkeitsziele erreichen und eine Energiewende weg von fossilen Energieträgern hin zu einer nachhaltigen Energieversorgung aus erneuerbaren Quellen erfolgreich umsetzen wollen, braucht es noch viel mehr Innovationen. Die Herausforderung dabei besteht nicht nur in der Erzeugung sauberer Energie aus erneuerbaren Energiequellen, denn auch die Energieversorgungsnetze und die Energiespeicherung müssen mit den neuen Anforderungen Schritt halten. Lernen wir also die Menschen kennen, die bereits daran arbeiten!
Christina Sobfeldt Jahn vom Energieversorger Ørsted erklärt uns, wie sie dazu beiträgt, Energie nachhaltiger zu machen. Ihr Unternehmen arbeitet daran, das unbegrenzte Energiepotenzial der Windenergie nutzbar zu machen.
 
Im Gespräch mit André Bardow, Professor an der ETH Zürich, erfahren wir viel über „Power2X“ – also die Umwandlung von erneuerbarem Strom mit dem Ziel Wärme, Chemikalien oder Treibstoffen zu dekarbonisieren und gleichzeitig die Herausforderung der kurz- und langfristigen Speicherung von Energie zu meistern. André Bardow sieht in der chemischen Industrie die Möglichkeit, Energie in Form von Wasserstoff oder Ammoniak in großem Maßstab für eine spätere Nutzung und als Energiepuffer zu speichern.
 
Felicity Underhill vom australischen Unternehmen Fortescue Future Industries erläutert die Pläne des Unternehmens zum Aufbau eines globalen Portfolios von Projekten für erneuerbaren, grünen Wasserstoff und grünes Ammoniak, die zur Verringerung der Emissionen in schwer zu dekarbonisierenden Branchen eingesetzt werden sollen.

Meeting the innovators

Christina Sobfeldt Jahn

Leiterin Corporate Power Purchase Agreement (CPPA) und Handelsprodukte, Ørsted

Die Vision von Ørsted ist eine vollständig mit grüner Energie versorgte Welt. Ørsted entwickelt, baut und betreibt Off- und Onshore-Windparks, Solarparks, Energiespeicher, Anlagen für erneuerbaren Wasserstoff und grüne Kraftstoffe sowie Bioenergieanlagen. Ørsted ist das einzige Energieunternehmen der Welt mit einem wissenschaftlich fundierten Netto-Null-Emissionsziel, das von der Science Based Targets Initiative (SBTi) bestätigt wurde. 

André Bardow

Professor für Energie- und Verfahrenssystemtechnik, ETH Zürich

André Bardow erforscht Wege zur Entwicklung von Energie- und Chemiesystemen, die sicher und nachhaltig konzipiert sind. Seine Arbeit verbindet die molekulare Ebene durch thermodynamische Modellierung mit industriellen Prozessen und globalen Lieferketten. Ein Ansatz sind zum Beispiel mehrstufige Lösungen zur Förderung von Technologien wie CO2-Abscheidung, -Nutzung und -Speicherung, um Netto-Null-Kunststoffe und sogar negative Treibhausgasemissionen zu erreichen.

Felicity Underhill

Direktor East Australia und New Zealand, Fortescue Future Industries

Fortescue Future Industries ist ein globales Unternehmen für grüne Energie, das sich der Herstellung von kohlenstofffreiem grünem Wasserstoff aus 100% erneuerbaren Quellen verschrieben hat. FFI ist auch führend in den globalen Bestrebungen, schwer abbaubare Sektoren zu dekarbonisieren und entwickelt die Technologie und Energieversorgung, um einen der weltweit größten Eisenerzproduzenten bis 2030 zu dekarbonisieren.

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Woran die Innovatoren arbeiten:

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    Stellen Sie sich vor, dass ausgediente Kunststoffprodukte kein Abfall, sondern eine wertvolle Ressource wären.  
    Wir treffen Menschen, die neue Ansätze für das Recycling umsetzen und diese Vision Wirklichkeit werden lassen. Lernen Sie sie jetzt kennen!

     

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